Technology Talks Austria 2026: Die FTI-Community diskutiert Europas technologische Zukunft

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Die nunmehr in Wien etablierten und von der österreichischen FTI-Community getragenen Technology Talks Austria widmen sich am 10. und 11. September unter dem Titel „Empowering Europe: Technological Leadership for a Resilient Future“ zentralen Zukunftsfragen für Europa und Österreich – in Plenary Sessions, Workshops, Keynotes und Side Events.

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In Wien trifft sich am 10. und 11. September Österreichs Forschungs- und Technologie-Community bei den Technology Talks Austria 2026. Spitzenvertreter:innen aus Forschung, Industrie und öffentlicher Hand nutzen diesen nicht mehr wegzudenkenden Treffpunkt als zentrale Plattform, um über drängende Zukunftsfragen zu diskutieren.

Die heurigen Technologiegespräche, die im MuseumsQuartier Wien stattfinden, stehen unter dem Titel „Empowering Europe: Technological Leadership for a Resilient Future“. Die zentrale Frage dabei lautet: Wie kann Europa wissenschaftliche Exzellenz in eine technologische Führungsrolle, industrielle Stärke, strategische Autonomie und langfristige Resilienz umsetzen?

 

Keynotes: Strategische Perspektiven für Europas Technologieführerschaft

Als Keynote-Speaker zur Eröffnung der Technology Talks am Donnerstag, 10. September 2026, konnte Jo De Boeck gewonnen werden. Er ist Chefstratege beim weltweit führenden Forschungszentrum imec (Interuniversity Microelectronics Centre in Leuven, Belgien), an dem mehr als 5000 Forschende an der Zukunft der Mikro- und Nanoelektronik arbeiten. Aus dieser einzigartigen Position an der Schnittstelle zwischen Spitzenforschung, industrieller Zusammenarbeit und Technologietransfer zeigt de Boeck strategische Perspektiven für die technologische Zukunft Europas auf. Dabei werden u. a. Chancen, Fähigkeiten und Herausforderungen hervorgehoben, die die Wettbewerbsfähigkeit prägen, die Resilienz sichern und die technologische Souveränität Europas stärken.

Eine weitere Keynote zum Start des zweiten Konferenztages wird Christian Ehler beisteuern. Der deutsche Politiker ist seit 2004 Abgeordneter im Europäischen Parlament und im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) Berichterstatter und treibende Kraft u. a. für die Gestaltung des nächsten Europäischen Forschungs-Rahmenprogramms (FP10). Ehler gilt als einer der profiliertesten Kenner der europäischen Situation in den Bereichen Forschung, Innovation, Technologie und Wettbewerbsfähigkeit. In seiner Keynote Speech gibt er Einblicke in die Sichtweise des Europäischen Parlaments zur Zukunft der Forschungs- und Technologiepolitik sowie der Position Europas in der Welt.

 

Hochkarätige Plenary Sessions und vertiefende Workshops

Diese Keynotes dienen als intellektuelle Ausgangspunkte für die Diskussionen während der gesamten Konferenz. In sechs Plenary Sessions mit rund 25 hochkarätigen Speaker:innen werden Themen wie resiliente Infrastrukturen, digitale Ökosysteme, Dual-Use-Technologien, Forschungs- und Industriekompetenzen und Rahmenbedingungen für die Stärkung von Technologieführerschaft und Resilienz Europas erörtert.

Zudem werden in zwölf 90-minütigen Workshops, die von Partner:innen ausgerichtet werden, die Plenarthemen vertieft bzw. um angrenzende Themen ergänzt. Dies reicht von Quantentechnologien über Dual Use, öffentliche Beschaffung und Gesundheitsdaten bis hin zu KI-Services.

 

Side Events als Treffpunkte der Community

Neben den Keynotes, Plenary Sessions und Workshops bieten die Technology Talks Austria 2026 auch viel Raum für weitere Events. Diese können mit einem Ticket für die Technology Talks Austria 2026 besucht werden.

Am ersten Konferenztag finden 2 Side Events statt:

  • Der Gaia-X-Hub Austria und die Plattform Industrie 4.0 laden unter dem TitelMeet the builders: Wer implementiert die digitale Souveränität?“ zu einem Austausch über Fragen wie z. B.: Welche Bausteine liefern österreichische IT-Unternehmen für die digitale Souveränität? Wo sind diese schon praxistauglich, wo liegen die Herausforderungen und wo sind Abstriche unumgänglich?
  • Die Forschungsförderungsgesellschaft FFG diskutiert unter dem Titel „Beyond Talks @ Technology Talks“, wie innovative Ideen an den Schnittstellen von Kunst, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie entstehen, welche Herausforderungen dabei betstehen und welche Faktoren zum Erfolg solcher Kooperationen beitragen. (Anmeldung erforderlich! Link unter www.technology-talks-austria.at)

Am zweiten Konferenztag laden drei Institutionen zu Breakfast Events ein:

  • Beim TU Austria Talente-Frühstück geben vier Unternehmen Einblicke in ihre Arbeitswelt, aktuelle Tätigkeitsfelder und Karrieremöglichkeiten. In persönlicher Atmosphäre bietet das Format jungen Talenten die Gelegenheit, mit Unternehmensvertreter:innen ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und mehr über mögliche Karrierewege zu erfahren.
  • Das Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV) sucht gemeinsam mit Expert:innen aus Politik, Verteidigung, Forschung, Industrie und Technologie bei dem Breakfast Event „Resiliente Energieversorgung und Energieautarkie für Österreichs Zukunft“ innovative Ansätze für nachhaltige und robuste Versorgungssysteme.
  • Beim ams OSRAM Business Breakfast “How Digital Photonics unlocks a new wave of innovation” präsentieren und diskutieren Expert:innen Innovationen in optischen Verbindungstechnologien und tragbaren Lösungen für Gesundheitsmonitoring.

 

Im Ausstellungs- und Austauschbereich der Technology Talks Austria  präsentieren sich folgende Organisationen: UNICEF, APA – Austria Presse Agentur, NEAT, Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV), ESBS – Electronics & Software Based Systems – Austria, JOANNEUM RESEARCH, TU Austria und Gaia-X Hub Austria.

Zu kreativen Impulsen lädt das neue AIT-Kunstprogramm „artloop“ unter dem Titel „Science meets Arts“ ein. Kunstkurator und artloop-Leiter Klaus Speidel bietet für Teilnehmende an den Technology Talks Austria regelmäßig Kurzführungen in der Kunsthalle Wien (die allen Teilnehmenden gratis offen steht) sowie im Erdgeschoss des mumok an.

 

Junge Forschende mit kreativen Ideen

Darüber hinaus gibt es noch drei Programmpunkte, bei denen junge Forschende im Zentrum stehen:

  • Beim TU Austria Innovation Marathon lösen Gruppen von Studierenden von technischen Universitäten innerhalb von 24 Stunden reale Problemstellungen renommierter Unternehmen und zeigen auf der Bühne ihre kreativen Lösungen.
  • Die beiden Jungforschenden, die Österreich beim renommierten internationalen Pitching-Wettbewerb Falling Walls Lab in Berlin vertreten werden, präsentieren auf der Bühne ihre Pitches, mit denen sie sich in den Qualifikationsbewerben durchgesetzt haben.
  • Der von ASciNA (Austrian Scientists & Scholars in North America) neu ins Leben gerufene ASciNA Tech Innovation Award zeichnet – unterstützt durch die TU Wien – Innovatoren aus, die Spitzenforschung in konkrete technologische Lösungen mit echter Markt- und gesellschaftlicher Wirkung umsetzen.

 

Top-Level-Programm zum attraktiven Ticketpreis

Die Technology Talks Austria 2026 finden direkt im Anschluss an das FFG-Forum (am 9. September) statt. Sichern Sie sich Ihre Teilnahme an Österreichs relevantester Forschungs- und Technologie-Konferenz. Tickets sind unter www.technology-talks-austria.at erhältlich. Der reguläre Ticketpreis beträgt 250 Euro, Studierende zahlen 125 Euro.

 

Getragen von der österreichischen FTI-Community

Veranstaltet werden die Technology Talks Austria vom AIT Austrian Institute of Technology in enger Kooperation mit dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, dem Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft und der Industriellenvereinigung.

Als wissenschaftliche Partner sind acatech, AIT, Christian Doppler Gesellschaft, Forschung Austria, Institute of Science and Technology Austria, TU Austria, Österreichische Akademie der Wissenschaften und Österreichischer Wissenschaftsfonds eingebunden.

 

Starke Partnerschaften

Als Event-Partner mit an Bord sind JOANNEUM RESEARCH/Land Steiermark und TU Austria (TU Wien, TU Graz, Montanuni Leoben). Partnerschaften wurden weiters fixiert mit AI Factory Austria AI:AT, accent, ams OSRAM, AT&S AG, Austrian Cooperative Research (ACR), Austria Innovativ, Austria Presse Agentur APA, Austria Wirtschaftsservice (AWS), Boehringer Ingelheim, Bosch, Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV), Cercle Diplomatique, Die Presse, ESA Phi-Lab Austria, ESBS Austria, Gaia-X-Hub Austria, InnoRegio Styria, Innovation Salzburg, Kunsthalle Wien, Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG), message, Salzburg Research, Siemens Healthineers, Steirische Wirtschaftsförderung SFG, MuseumsQuartier Wien, Neat, Plattform Industrie 4.0, Stadt Wien, Tecnet Equity, TU Wien Spinoff Factory, UNICEF, Verein zur Förderung von Forschung und Innovation (VFFI), Volkshilfe Wien und Wirtschaftskammer Österreich (WKO).

 

Presseakkreditierung ab sofort möglich

Medienvertreter:innen können sich ab sofort für die Technology Talks Austria 2026 akkreditieren.

Anmeldung: presse@ait.ac.at

Bitte unter Angabe von Name, Medium und den gewünschten Veranstaltungstagen.

 

Technology Talks Austria 2026

Datum: 10. und 11. September 2026
Im Anschluss an das FFG-Forum: 9. September 2026
Ort: MuseumsQuartier Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Programm, Speaker und Tickets: www.technology-talks-austria.at

Über das AIT
Das AIT Austrian Institute of Technology ist Österreichs größte Forschungs- und Technologieorganisation, die mit mehr als 1.600 Mitarbeiter:innen an den zentralen Infrastrukturthemen der Zukunft arbeitet. Das AIT konzentriert sich auf die beiden miteinander verknüpften Forschungsschwerpunkte „Nachhaltige und resiliente Infrastrukturen", insbesondere in den Bereichen Energie, Verkehr und Gesundheit, sowie die „Digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft". Dabei arbeitet das AIT eng mit der Industrie und Auftraggebern aus öffentlichen Einrichtungen zusammen. Forschung & Entwicklung ist der zentrale Innovationsmotor für Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft, sichert Arbeitsplätze und Wohlstand und stärkt damit den Wirtschaftsstandort Österreich und Europa.