ÖAW-Delegation besucht AI Factory Austria AI:AT

Austausch mit Forschung und Startups im AI:AT Coworking Hub

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Eine vierzigköpfige Delegation aus von ÖAW-Institutsvertreter:innen, geführt von Mag. Hubertus Schmid-Schmidsfelden und Dr. Bernd Wachmann besuchte letzte Woche den AI:AT Coworking Hub in Wien-St. Marx. Der Besuch diente der Information über die AI Factory Austria AI:AT, Österreichs Knoten im europäischen Netzwerk der AI Factories. Im Zentrum standen der Zugang zu EuroHPC-Rechenressourcen, die Rolle der ÖAW als Konsortialpartnerin und die Frage, wie aus wissenschaftlicher Exzellenz schneller anwendbare KI-Lösungen entstehen.

Die ÖAW ist Teil des österreichweiten AI:AT-Konsortiums und bringt Forschungsexpertise in ein Netzwerk ein, das KI-Infrastruktur, Daten- und KI-Services, Trainings, Trustworthy-AI-Orientierung und Matchmaking bündelt. Die ÖAW entsendet mit Dr. Katharina Röck, Dr. Daniel Lehner und Linus Ersing derweil drei Mitarbeiter:innen an die AI Factory, die zentrale Rollen im Bereich Ökosystem und Training abbilden. AI:AT unterstützt Organisationen dort, wo erste Ideen, Daten oder Prototypen auf Grenzen stoßen: bei Rechenleistung, technischer Skalierung, vertrauenswürdiger Umsetzung und Zugang zu passenden Partnern.

Beim Besuch erhielt die ÖAW-Delegation einen kompakten Überblick über das EuroHPC Joint Undertaking, das europäische AI-Factories-Netzwerk und die AI:AT-Services. Bis zur Inbetriebnahme des österreichischen KI-Supercomputers ab 2027 begleitet AI:AT bereits heute den Zugang zu bestehenden EuroHPC-Systemen wie LUMI, Leonardo, MareNostrum 5 oder JUPITER.

Prof. Heinz Faßmann, Präsident der ÖAW: „KI verändert Wissenschaft und Forschung, aber auch Produktions- und Dienstleistungsprozesse in einer Tiefe und Geschwindigkeit, die historisch sind. Umso wichtiger ist der rasche und qualitätsvolle Transfer in konkrete Anwendungen, wenn Österreich nicht abgehängt werden möchte. Die AI Factory Austria ist ein extrem wichtiger Brückenkopf zwischen exzellenter Forschung, innovationsaffiner Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung.“

Im Mittelpunkt stand auch der Austausch mit Startups und Co-Worker-Teams. Im Hub arbeiten junge KI-Teams und Forschungspartner an konkreten Anwendungen - von Enterprise AI, Medien und generativer KI über Health/Bio-Anwendungen bis zu industrieller KI, Robotik und Dateninfrastruktur. Vorgestellt wurden unter anderem Dobriy AI, Leibniz Mechnaics, AIleen Health und Newsroom AI. Die Vorhaben zeigen, wofür der AI:AT Coworking Hub gedacht ist: KI-Projekte sollen nicht nur demonstriert, sondern mit Zugang zu Expertise, Rechenressourcen, Trainings und Forschungspartnern Richtung Anwendung gebracht werden.

Dr. Karl Kugler, Co-Lead AI Factory Austria AI:AT: „Die Gespräche mit den Startups zeigen sehr konkret, warum AI:AT gebraucht wird. Viele Teams haben starke Ideen und Daten, aber der Weg zu skalierbaren, vertrauenswürdigen Anwendungen braucht Infrastruktur, technische Sparrings und ein gutes Netzwerk. Genau dafür bringen wir mit Partnern wie der ÖAW Forschung, Supercomputing und Umsetzung an einem Ort zusammen.“

 

Dr. Markus Stöhr, Co-Lead AI Factory Austria AI:AT: „Für anspruchsvolle KI-Vorhaben braucht es mehr als gute Ideen: Es braucht Zugang zu leistungsfähiger Infrastruktur, klare Prozesse und technische Begleitung. Genau hier setzt AI an. Wir unterstützen Organisationen dabei, europäische Supercomputing-Ressourcen praktisch nutzbar zu machen und schaffen zugleich die Grundlage für KI-optimierte Kapazitäten in Österreich.“

Über die AI Factory Austria AI:AT
Die AI Factory Austria AI:AT ist Österreichs nationale AI Factory im Rahmen des EuroHPC Joint Undertaking. Sie wird gemeinsam vom AIT Austrian Institute of Technology und Advanced Computing Austria (ACA) geleitet und durch ein österreichweites Konsortium umgesetzt.
Die Partner im Konsortium sind: TU Wien, Universität Wien, Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Universität Innsbruck, TU Graz, Johannes Kepler Universität Linz (JKU), Institute of Science and Technology Austria (ISTA), die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), INiTS – Vienna’s High-Tech Incubator sowie EODC – Earth Observation Data Centre for Water Resources Monitoring GmbH.

AI:AT kombiniert KI-optimierte Hochleistungsinfrastruktur mit einem physischen Hub und unterstützt Organisationen aus Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und angewandter Forschung als marktneutraler, unabhängiger Zugangspunkt entlang der KI-Reise – vom ersten Use Case bis zur praktischen Umsetzung.
www.ai-at.eu

Funding Acknowledgement
Die AI Factory Austria (AI:AT) wird durch das European High-Performance Computing Joint Undertaking (JU) im Rahmen des Fördervertrags Nr. 101253078 kofinanziert. Das Joint Undertaking wird unterstützt durch das Horizon-Europe-Programm der Europäischen Union sowie Österreich (BMIMI/FFG).