AIT: Robotik für Arbeitsmaschinen

Von 3D-Wahrnehmung bis zum sicheren Handeln: Sechs Schlüsselbausteine für autonome Maschinen

Autonomer Gabelstapler mit AIT Logo legt Palette auf einer Baustelle ab.
© AIT/ TM-photography
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Das AIT Austrian Institute of Technology präsentiert gemeinsam mit der TU Wien und der Tufts University sechs hochkarätige wissenschaftliche Beiträge auf der ICRA 2026 in Wien. Die Arbeiten adressieren zentrale Bausteine für autonome Arbeitsmaschinen – von robuster 3D-Wahrnehmung mit LiDAR über sichere Bewegungsplanung und -regelung bis hin zu verifizierbarer Sicherheit und Entscheidungslogik. Damit stärkt das AIT seine internationale Sichtbarkeit in Robotik und Automatisierung von Arbeitsmaschinen.

Ob in der Produktion, auf der Baustelle, im Wald oder in der Logistik: Viele Tätigkeiten sind schwer, monoton oder gefährlich. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit – und in vielen Bereichen wird qualifiziertes Personal knapper. Autonome Arbeitsmaschinen können hier gezielt entlasten: Sie unterstützen Bediener:innen, steigern die Präzision wiederkehrender Abläufe, reduzieren Stillstände und ermöglichen einen sicheren Betrieb – auch unter anspruchsvollen Outdoor-Bedingungen.

Doch wie werden Bagger, Krane und Gabelstapler zu echten Robotern im Feld – robust, effizient und vor allem sicher? Autonomie entsteht nicht durch einzelne „smarte“ Komponenten, sondern nur, wenn sie von Anfang an ganzheitlich in der Maschinenentwicklung mitgedacht wird. Dafür braucht es eine durchgängige Robotik-Architektur, die den gesamten Autonomieprozess abdeckt: von Wahrnehmung mit geeigneter Sensorik über Bewegungsplanung (Navigation und Pfadplanung) und Bewegungsregelung bis hin zu verifizierbarer Sicherheit und Entscheidungslogik. Erst wenn diese Kette auch unter wechselnden Umweltbedingungen zuverlässig zusammenspielt, wird Automatisierung im realen Einsatz praxistauglich.

Spitzenforschung präsentiert auf der ICRA 2026 in Wien

Genau hier setzt die Robotik-Forschung am AIT Austrian Institute of Technology an – in Kooperation mit der TU Wien und der Tufts University. Die Partner bündeln ihre Arbeiten in sechs wissenschaftlichen Beiträgen, die auf der ICRA 2026 (1.–5. Juni) in Wien präsentiert werden. Die IEEE International Conference on Robotics and Automation (ICRA) zählt zu den weltweit wichtigsten Konferenzen für Robotik und Automatisierung und bringt internationale Forschung, Industrie und Innovation in einem zentralen Forum zusammen.

Sechs Beiträge – sechs zentrale Bausteine für autonome Arbeitsmaschinen

Die sechs Beiträge adressieren zentrale Herausforderungen der Autonomie – vom zuverlässigen „Sehen“ bis zur sicheren Ausführung komplexer Aufgaben. Im Einzelnen geht es um folgende Punkte:

  • Robuste 3D-Wahrnehmung von Objekten
  • Präzises Platzieren von schweren Bauteilen mittels eines Krans
  • Sicherheit im Feld bei der autonomen Holzverladung durch einen Kran
  • Wie robotische Systeme flexibel lernen und sicher bleiben
  • Wie Roboter aus wiederkehrenden Abläufen lernen und effizienter werden
  • Zuverlässige Autonomie auch bei langen Aufgabenketten

Lösungen für Baustelle, Logistik, Forst- und Landwirtschaft

Mit den ICRA-Beiträgen unterstreicht das AIT seine Rolle in der Automatisierung von Arbeitsmaschinen – mit Fokus auf praxistaugliche Lösungen für Bauwirtschaft, Logistik sowie Forst- und Landwirtschaft. Im Zentrum stehen Technologien, die sich in realen Umgebungen bewähren: robust gegenüber Störungen, sicher im Betrieb und effizient in der Ausführung. Diese Forschungsergebnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung der autonomen Maschinen im AIT Large-Scale Robotics Lab ein – mit dem Ziel, Autonomie kontinuierlich sicherer und leistungsfähiger zu machen.

Ausblick: AIT beim Festival der Roboter

Ergänzend zur Präsentation auf der ICRA macht das AIT Robotikforschung erstmals auch einem breiten Publikum zugänglich: beim Festival der Roboter am 30.–31. Mai am Karlsplatz in Wien. Dort zeigt das AIT autonome Arbeitsmaschinen live und gibt außerdem Einblicke in weitere Entwicklungen und Anwendungsfelder autonomer Maschinen.

Weitere Informationen:

Roboter in Wien
AIT Large-Scale Robotics Lab
ICRA
Mehr zu den wissenschaftlichen Publikationen

Center for Vision, Automation & Control
Das Center for Vision, Automation & Control (VAC) ist eine der insgesamt 7 Center des AIT. Es hat sich der industriellen Automatisierung und Digitalisierung verschrieben und nutzt Möglichkeiten daraus, um Innovationen für die Industrie zu initiieren und voranzutreiben. Das Center forscht in den Bereichen Bildverarbeitung, Automatisierung und Steuerung, sowie des Einsatzes von Methoden der künstlichen Intelligenz. Aus den Forschungsarbeiten am Center resultieren Innovationen zur Steigerung der Flexibilität, Adaptivität und Resilienz von Unternehmen bei gleichzeitiger Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz und Minimierung von Produktionskosten. Der Schutz der Umwelt und des Menschen und das Schonen ihrer Ressourcen stehen dabei im Fokus der Forschungen.
ait.ac.at/vac

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Kontakt

Iman Kulitz
Dr. Iman Kulitz, MA
Marketing and Communications
AIT Austrian Institute of Technology
Center for Vision Automation & Control
Mobil +43 (0) 664 8890 4335
iman.kulitz@ait.ac.at I www.ait.ac.at