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AI Factory Austria Boosts AI Skills with 42 Training Sessions in the First Nine Months

1.635 Teilnehmer:innen aus 32 Ländern – AI:AT baut 2026 Hands-on-Formate, Self-Learning und vertrauenswürdige KI-Qualifizierung weiter aus

Die AI Factory Austria AI:AT baut ihr Trainings- und Enablement-Angebot für Künstliche Intelligenz weiter aus. Als marktneutraler, unabhängiger Zugangspunkt unterstützt AI:AT Organisationen entlang ihrer KI-Reise – von der ersten Orientierung über Qualifizierung und den Zugang zu europäischer High-Performance-Computing-Infrastruktur bis zur praktischen Umsetzung. Im Mittelpunkt steht ein Learning-Center-Angebot, das souveräne, ethische und vertrauenswürdige KI-Anwendung und -Entwicklung im europäischen Ökosystem stärken soll. In den ersten neun Monaten seit Start des Trainingsangebots im Juli 2025 wurden 42 Trainings mit 1.635 Teilnehmer:innen aus 32 Ländern durchgeführt; 505 Teilnehmer:innen kamen aus dem kommerziellen Bereich.

Starke Nachfrage nach praxisnaher KI-Qualifizierung

Das Angebot richtet sich an Unternehmen, öffentliche Verwaltung, Forschung und Wissenschaft. Es verbindet Qualifizierung mit praktischem Zugang zu europäischer High-Performance-Computing-Infrastruktur und deckt sechs Themenkategorien in vier Formaten ab – von Generative AI, Machine Learning und HPC 4 AI bis zu Trustworthy AI, Agentic AI und domänenspezifischen Anwendungen. Besonders stark nachgefragt sind Formate, in denen Teilnehmer:innen das Gelernte unmittelbar anwenden können: Von den 42 Trainings entfielen 25 auf Hands-on-Formate, 16 auf Webinare und einen Hackathon; ergänzt wurde das Angebot durch drei Self-Learning-Angebote.

Zu den reichweitenstärksten Reihen zählen Foundations of LLM Mastery mit 533 Teilnehmer:innen, Trustworthy AI mit 354 und Beyond GenAI mit 171 Teilnehmer:innen. Zusätzlich haben 565 Personen personalisierte Hinweise auf künftige Lernangebote sowie 403 Personen den AI:AT Newsletter abonniert, der sich besonders an KI-Startups und KMU richtet.

„Unser Ziel ist es, die rasanten aktuellen KI-Entwicklungen in praktisch anwendbares Fachwissen für Wirtschaft, Wissenschaft und öffentliche Verwaltung zu übersetzen“, sagt Claudia Blaas-Schenner, Leiterin des AI:AT Learning Centers und ergänzt „In den ersten neun Monaten der AI Factory Austria konnten wir bereits 1.635 Trainingsteilnehmer:innen befähigen, wertvolles Know-how im Bereich KI aufzubauen. Die Begeisterung in unseren Hands-On-Kursen zeigt, dass die Talent-Pipeline bereits in vollem Gange ist.“

Wie stark die praxisnahe Ausrichtung wahrgenommen wird, zeigen auch Stimmen von Teilnehmer:innen: „Die Möglichkeit, das erlernte Wissen bei den Kursen direkt am HPC-System anzuwenden, hat mich besonders begeistert“, sagt Erika Pellegrino, Ingenieurmathematikerin bei Leonardo S.p.A. aus Rom, Italien.

Lejla Rizvanovik, AI Privacy Expert und Geschäftsführerin bei Servus Data Group GmbH aus Wien, ergänzt: „Die Kombination aus ethischer Orientierung und Hands-on-Technik hat mir das nötige Selbstvertrauen gegeben, eigene KI-Projekte umzusetzen.“

Training als Teil des AI:AT One-Stop-Shop

Die aktuellen Zahlen zeigen zugleich, dass das Angebot zunehmend auch in der Wirtschaft ankommt: 505 Teilnehmer:innen kamen aus dem kommerziellen Bereich; ihr Anteil stieg im Verlauf der ersten drei Programmquartale von 24,5 % auf 36,2 %. Damit leistet AI:AT nicht nur einen Beitrag zum Kompetenzaufbau, sondern unterstützt Organisationen auch dabei, KI-Anwendungen schneller in die Praxis zu bringen.

Als Teil des umfassenden AI:AT-Serviceportfolios ist das Learning Center in ein breiteres Unterstützungsangebot eingebettet – von Onboarding und Infrastrukturzugang über AI Lifecycle Support und Datenservices bis hin zu Innovationsunterstützung, Trainings sowie Ethics-, Compliance- und Legal-Support. Über die eigentlichen Trainings hinaus entwickelt AI:AT auch die Learning Platform, Exchange-&-Internships-Angebote und AI-Academy-Aktivitäten weiter. Damit verbindet die AI Factory Austria Qualifizierung, souveräne Infrastruktur, Expertise und Ökosystem-Vernetzung an einem Ort.

„Damit aus Know-how konkrete Anwendung wird, müssen Qualifizierung, praktische Umsetzung und souveräne Infrastruktur zusammenspielen. Unser Ziel ist es, Organisationen mit möglichst niedrigen Hürden an High-Performance Computing heranzuführen und sie gleichzeitig bei Datensouveränität, Sicherheit und den nächsten Umsetzungsschritten zu begleiten“, sagt Markus Stöhr, Co-Lead der AI Factory Austria AI:AT.

„Es freut mich sehr, dass wir zusätzlich zu unseren AI:AT Trainer:innen für unsere Trainings auch auf die Unterstützung aus dem breiten Expert:innenpool unserer Konsortialpartner:innen zählen können. Dadurch entsteht ein wertvoller Knowledge-Transfer von Cutting-Edge-Forschung in die Unternehmen“, sagt Karl Kugler, Co-Lead der AI Factory Austria AI:AT.

Konsortium und Governance stärken den Transfer

Das Trainingsprogramm profitiert von der Breite des österreichweiten Konsortiums. Es bringt wissenschaftliche Exzellenz, Umsetzungskompetenz und regionale Verankerung zusammen – und stärkt damit genau jene Brücke zwischen Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung, die für eine wirksame und vertrauenswürdige KI-Einführung notwendig ist.

Andreas Kugi, Scientific Director des AIT und Mitglied des AI Factory Austria Governance Boards: „Mit der AI Factory Austria setzen wir den Rahmen, um wissenschaftliche Exzellenz konsequent in wirksame Anwendung zu überführen. Entscheidend ist, dass Organisationen – insbesondere in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung – in die Lage versetzt werden, KI unter realen Bedingungen zu erproben und erfolgreich in die Umsetzung zu bringen.“

Nikolaus Hautsch, Vizerektor der Universität Wien und Mitglied des AI Factory Austria Governance Boards: „Für einen starken KI-Standort Österreich braucht es das enge Zusammenspiel von Forschung, Ausbildung und praktischer Anwendung. Die AI Factory Austria schafft dafür einen gemeinsamen Rahmen, in dem wissenschaftliche Exzellenz, Talententwicklung und konkrete Umsetzung systematisch zusammengeführt werden.“

Wolfgang Kastner, Vizerektor der TU Wien und Mitglied des AI Factory Austria Governance Boards: „Die erfolgreiche Nutzung von KI braucht mehr als gute Modelle. Sie braucht robuste Infrastruktur, Engineering-Kompetenz und einen verlässlichen Transfer in reale Anwendungen. Die AI Factory Austria bietet genau diesen Rahmen und bringt Hochschulen, Unternehmen und öffentliche Verwaltung schneller ins Tun.“

Horst Bischof, Rektor der TU Graz: „Die AI Factory Austria bildet ein starkes Kooperationsnetzwerk, das Universitäten und Unternehmen aller Größen eng miteinander verbindet. So fördern wir den Wissenstransfer und entwickeln gemeinsam praxisnahe Use Cases mit unmittelbarem Mehrwert für die gesamte Community. In einem nächsten Schritt gilt es, Artificial Intelligence und High Performance Computing noch stärker in den Regionen zu verankern.“

Heinz Faßmann, Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW): „Als Österreichische Akademie der Wissenschaften sehen wir es als unsere Aufgabe, technologische Spitzenforschung mit exzellenter Ausbildung und gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden. Die AI Factory Austria schafft genau diesen Dreiklang. Die Verbindung von KI und High-Performance Computing eröffnet enorme Potenziale – von der Simulation komplexer biotechnologischer Prozesse bis zur Optimierung industrieller Wertschöpfungsketten. Das Trainingsprogramm trägt wesentlich dazu bei, diese Potenziale in konkrete Innovationen zu überführen.“

Ruth Breu, Dekanin der Fakultät für Mathematik, Informatik und Physik der Universität Innsbruck: „Es ist das Gebot der Stunde für Österreich und Europa, KI-Anwendungen erfolgreich in die Praxis zu bringen. Die leistungsfähigen Rechenressourcen der AI Factory Austria sind dafür ein zentraler Baustein. Ebenso entscheidend für die Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit sind Methoden und Standards, um vertrauenswürdige KI-Produkte entwickeln und skalieren zu können. Das Coaching-Programm der AI Factory kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten.“

Christoph Pfeifer, Vizerektor für Forschung und Innovation  an der BOKU University: „Mit dem Ausbau des Trainings- und Coaching-Programms der AI Factory Austria wird ein weiterer wichtiger Meilenstein im Kompetenzaufbau für Künstliche Intelligenz gesetzt. Es ist ein bedeutender Brückenschlag zwischen Wissenschaft, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft sowie ein klares europäisches Signal für digitale Souveränität und die Stärkung des Innovationsstandorts Österreich.“

Ausblick 2026

Auch 2026 wird das Trainingsprogramm gezielt weiterentwickelt. Geplant sind ein weiterer Ausbau von Hands-on-Formaten und kompakten Webinar-Sessions, eine stärkere Self-Learning-Plattform als skalierbare Säule des Programms, klarer definierte Learning Outcomes, eine stärkere Diversität im Trainer:innenpool sowie engere Qualitätssicherungsmaßnahmen mit standardisierten Feedback-Umfragen.

Link zum aktuellen Trainingsangebot: https://ai-at.eu/trainings/

 Über die AI Factory Austria AI:AT

Die AI Factory Austria AI:AT ist Österreichs nationale AI Factory im Rahmen des EuroHPC Joint Undertaking. Sie wird gemeinsam vom AIT Austrian Institute of Technology und Advanced Computing Austria (ACA) geleitet und durch ein österreichweites Konsortium umgesetzt.

Die Partner im Konsortium sind: TU Wien, Universität Wien, Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Universität Innsbruck, TU Graz, Johannes Kepler Universität Linz (JKU), Institute of Science and Technology Austria (ISTA), die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), INiTS – Vienna’s High-Tech Incubator sowie EODC – Earth Observation Data Centre for Water Resources Monitoring GmbH.

AI:AT kombiniert KI-optimierte Hochleistungsinfrastruktur mit einem physischen Hub und unterstützt Organisationen aus Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und angewandter Forschung als marktneutraler, unabhängiger Zugangspunkt entlang der KI-Reise – vom ersten Use Case bis zur praktischen Umsetzung.

Funding Acknowledgement

Die AI Factory Austria (AI:AT) wird durch das European High-Performance Computing Joint Undertaking (JU) im Rahmen des Fördervertrags Nr. 101253078 kofinanziert. Das Joint Undertaking wird unterstützt durch das Horizon-Europe-Programm der Europäischen Union sowie Österreich (BMIMI/FFG).